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News| Ausverkauft!!

Die Aufführung vom Freitag, 07. September ist ausverkauft.

Für die Aufführungen vom Samstag und NEU Sonntag erhalten Sie die Tickets weiterhin beim Tourist Info in Visp oder telefonisch unter 027 924 91 77

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Blog | Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

30.08..2012 | luciana b. aus v.

 



für mich ist es nun an der zeit, das projekt aus den händen zu geben. während ich mich ab jetzt nur noch zurücklehnen und den abend geniessen kann, wirds für die spieler, die maske und die technik ernst. ihr müsst nun unser publikum verzaubern.

was unsere lichtmeisterin anja von free power vollbringt, grenzt tatsächlich schon fast an magie. sie und ihr team zaubern ein lichtlein in die herrliche kulisse, das mich immer wieder in verzückung geraten lässt. allein des lichtspiels wegen lohnt es sich die inszenierung zu sehen.

nein, halt! nicht nur das licht ist herrlich anzuschauen, auch die kostüme. mit nadel und faden bewaffnet schneiderten claudia und rosi meine vorstellungen auf den leib der spieler, als ob sie in mein gehirn geschaut hätten. unglaublich!

nicht zu vergessen die maske! katja und ihre truppe vermögen es innerhalb kurzer zeit altbekannte gesichter in neue fantastische wesen zu verwandeln. beim blick in den spiegel erkennen sich die spieler teils selbst nicht mehr. ein kleines wunder!

ein DANK an euch alle!

danke sagen, möchte ich allen, die vor, hinter, neben, um, unter, über und rundherum um die bühne das projekt unterstützen, die mithelfen und sich engagieren.

Danke dem team von Free Power, für die geduld, die ruhe und das professionelle arbeiten! Ihr seid gold wert!

für alle, die in der stressigen situation im endspurt der produktion noch schnell zur malerin, zur näherin, zum schreiner, zum organisator, zur betreuerin, zum motivator, zu moos-sammlern und waldherbeibeschaffern wurden: vielen vielen DANK!!!

allen freunden und familien ein herzliches „Vergälts Gott“ für eure unterstützung, in jeglicher form.

danke dem ok, den sponsoren und allen, die in der hitze des gefechts vergessen gegangen sind!

nicht zu letzt ein dank an die spieler. wir haben uns gegenseitig genervt, gestresst und gefordert. wir haben aber auch oft gelacht, viel gearbeitet und etwas gelernt. es war eine lange und zum schluss anstrengende probenzeit (wie bei jeder produktion). jetzt dürft ihr den lohn einholen für euer anstrengungen. ich wünsche euch viel spielfreude und spannung für die kommenden aufführungen. auf das ihr stolz sein könnt auf eure harte arbeit und auf das projekt im ganzen.

die langsam nervös-werdende regie lässt herzlich grüssen

Blog | Endspurt vor der Verschnaufpause 21.06.2012 | luciana b. aus v.

 



viele puzzleteilchen gilt jetzt zusammenzufügen zu einem bild. das bedingt, dass die einzelnen teilchen bereits bemalt sind. es wird repetiert, gefeilt, memoriert, überdacht und fixiert. ein erstes mal alles durchspielen, das ganze bild sehen. dann können wir es wirken und das einstudierte setzen lassen. ein verschnaufpause tut  gut. abschalten, ferien machen, sich erholen, nervös werden, es kribbelt vom bauch bis in die zehen und die vorfreude darauf kann hochsteigen, nach so langer probenzeit endlich zu zeigen, was man das letzte dreiviertel jahr tagein tagaus gemacht hat. nach der premiere, die anspannung die fällt, sich anschliessend mit freunden und verwandten über die leistung freuen oder über pannen lachen. mit fremden meinungen austauschen, auf sich anstossen, müde aber zufrieden ins bett fallen und am nächsten tag wieder die spannung aufbauen bis sie zusammen mit dem vorhang fällt. diese erfreuliche phase gegen ende der produktion darf jetzt nicht aus den augen verloren werden. dafür tun wir es. darauf freuen wir uns und das publikum sich hoffentlich mit uns. in gespannter erwartung auf das endproduktherzlichst, die Regie 


Blog | Wie massgeschneidert 24.04.2012 | luciana b. aus v.

 



Davor hatte ich ein wenig Schiss (pardon den Ausdruck). Und nun, dank einer glücklichen Besetzung, wachsen sie mir immer mehr ans Herz. Auch wenn sie ab und zu nervig sein können. Vor allem dann, wenn sie während den Proben anderer rum schwatzen oder ihre Requisiten vergessen oder wenn sie nicht zuhören! Aber dann bringen sie mich wieder so zum lachen, überraschen, erheitern... die lieben Handwerker! Lachen gehört bei diesen Proben zum Programm. Manch einem möchte man sagen, deine Rolle ist dir wie auf den Leib geschrieben... so passend ist es. Das wird hoffentlich auch das Publikum so empfinden. Wir hoffen sehr, dass wir euch von Ende August bis Mitte September zum Lachen bringen dürfen. vorfreudige grüsse, die Regie.


Blog | Lucky - der beste Freund des Menschen 21.06.2012 | luciana b. aus v.

 



er reagiert auf stumme befehle, geht bei fuss und sucht, wenn ihm befohlen. er bringt geheimnisse ans licht, stöbert nymphen auf oder „was isch das?“. ein hund aus spartanischer zucht mit temperament, kurzem haar und hängenden ohren. er geht auf die jagd. was er erlegt sind jedoch keine bären, füchse oder wölfe. er will kein blut vergiessen, nur einfach seinen cervelat. braver lucky. das hast du gut gemacht :-)
herzlichst, die Regie 


Blog | Der neue Lysander – jung und süss 19.04.2012 | luciana b. aus v.

 



Der „alte“ Lysander hatte sich leider leider beim Skifahren so stark verletzt, dass er jetzt unters Messer muss. Deshalb mussten wir im April unsere Fühler nach einem neuen Lysander ausstrecken. Wir haben ihn gefunden! In Steg. Als Teufel hatte ich ihn in Erinnerung und nun setzt er bei uns als Lysander seiner geliebten Hermia Hörner auf. Dieser Sauniggel ☺ Im Ernst: Vielen vielen Dank dem holden Knaben aus Steg, für seine spontane Zusage und Hilfe. Du bist ein ganz ein Flotter! Dem „alten“ Lysander wünsche wir auch auf diesem Wege toi toi toi für seine Operation und gute Genesung. Wir freuen uns, dass du trotz deines Ausfalls als Schauspieler dem Projekt als guter Geist hinter den Kulissen erhalten bleibst! Alles Liebe wünscht das Ensemble!


 

Blog | Wo gehobelt wird... 04.06.2012 | luciana b. aus v.

 



...erhalten wir einen Sack voll Holzspäne. Was wir damit machen? Wir... gar nichts. Aber mein Schwesterherz, die Maskenbastlerin. Sie schminkt und befedert, sie entwirft und studiert, sie pröbelt und experimentiert.... Ja, ja... sie ist ganz schön fleissig. Auch noch am späten Sonntagabend. Ein verpasster Anruf, vier SMS: Bilder von Masken, von Federn und die Frage: zu buschig? Nase: krumm oder lang? Ok, vielleicht ruf ich besser zurück. Und dank der super Technik heutzutage können wir gleich per Face Time telefonieren. Ich sehe wirres Haar, müde Augen und einen Sack voller Holzspäne. Eine zwar müde aber aufgekratzte da mit Herzblut und Fleiss dabeiseinige Schwester, die mir die unterschiedlichsten Späne, Federn, Nasen, Masken präsentiert. Lieber so oder so? Brauch ich denn noch Schnauzhaare? Hier könnte man die Seite verstärken und ein Gummiband durchziehen. Das mache ich lieber mit Gips, das hält besser. Und hier könnte ich das bemalen und dann wirkt das ziemlich echt. Eine Perfektionistin. Was will man da machen... So lässt man halt die Gorgonzola Spaghetti kalt werden und redet ein bisschen über Ohren und Nasen und Federn... Das ist es mir Wert, wenn jemand mit so viel Herzblut bei der Sache ist. DANKE der Maskenchefin und ihren fleissigen Pudernudlä für ihren Einsatz hinter der Bühne. Danke, dass ihr so engagiert mithelft, damit unser Sommernachtstraum wirklich auch traumhaft wird!!!

ein herzliches Dankeschön, die Regie
 


Blog | Von Elfen, Kobolden und anderen komischen Gestalten 07.03.2012 | luciana b. aus v.

 



Summend und tänzelnd kommt es aus dem Dunkeln. Das Unbekannte. Naturgeräusche. Ein Flüstern. „Schön“, sagt die Regieassistenz. Schön schon. Aber auch schwierig. Hat die Regie sich doch entschieden, wieder alles über den Haufen zu werfen und das Schwierige noch schwerer zu machen. Zum Glück sind die Elfen ganz spontan, flexibel und geduldig. Nette Geschöpfe. Danke! Neu hinzu kam der Liebesknabe der Elfenkönigin. Erst steht er etwas verwirrt auf der Bühne, stellt viele Fragen. (Was grundzipiell in Ordnung ist, die Regie aber manchmal ins Schwitzen bringt.) Zum Schluss stand er jedoch wohlbehütet im Kreise der Elfen. Auch der kleine „Plaaggeischt“ Puck vermochte nicht an den Knaben aus fremdem Lande heranzukommen. Und selbst der eifersüchtige Oberon schien ihm keine Angst mehr einzujagen. Aber ha haaa, wieg dich nicht all zu sehr in Sicherheit, mein Lieber! Wer weiss, wie das ausgeht....

mit lieben grüssen, die regie 


 

Blog | Ein Sack voll Ohren – Einkaufsbummel der anderen Art 
04.06.2012 | luciana b. aus v.

 



Ein paar Ohren, eine Nase, etwas Haar vom Tier, ein Stück Reptilienkopf, eine Hand voll Krähenfedern, Efeu und Blüten.... soll ich noch etwas Spinnweb mitbringen? Wäre grand günstig... ah und vielleicht auch gleich eine Spinne? Dann brauchen wir noch Zauberpillen, Zauberstaub und Zaubersaft... ui, und die Hörner nicht vergessen! So, das wäre wohl alles für den Moment. So sieht die Einkaufsliste aus. Von Titania? Deren Elfen? Vielleicht von Puck? Oder aber von jemand ganz anderem? Ihr werdet es sehn....

zauberhafte grüsse aus der Hexenküche, herzlichst die Regie


Blog | Vom Genie und der Wahnsinnigen 28.02./ 06.03.2012 | luciana b. aus v.

 



Ein schmaler Grat und ein hauchdünner Geduldsfaden. Das prägte die Proben zum 1. Akt. Während alle anwesenden Spieler den Text brav auswendig können, hat das Genie keinen blassen Schimmer. Ein Rätsel für die Regie. Ist das Genie doch ernsthaft ein Genie. Eine wandelnde Enzyklopädie. Mein lebendiger Brockhaus. Frag ihn was du willst, egal zu welchem Thema, er weiss die Antwort. Aber Auswendig lernen liegt ihm einfach nicht so. Auch Einsätze abspeichern scheint schwieriger als gedacht. Was sich der Logik der Regie jedoch entzieht. Ist es denn tatsächlich so schwierig, dann loszulaufen, wenn dein Gegenüber dir sagt „de chum!“??? „Härrrrrrgottnumal! Jetzt löif doch, wener der scho seit, du selläsch cho!!!!“ Der Geduldsfaden wurde noch hauchdünniger. (Ich weiss, dass dieses Wort nicht existiert. Aber was bitte ist die Steigerung von haudünn? Gerissen?).  An der zweiten Probe ging es dann um einiges besser. Das Genie konnte sogar grosse Teile seines Textes auswendig sprechen und wusste auch wann loslaufen und wann ankommen. Nur vergass er den Grund seines Kommens, seine Tochter. Da stand er also vor dem Fürsten, ganz allein und keiner da wohin er deutete. Ich hoffe, bei der Aufführung gibt es keine solche Leere. (Notiz an die Regie: Schaufensterpuppe besorgen, für den Fall dass Egeus seine Hermia vergisst mitzunehmen.)

auf bald, die sommernachts-regie 


 

Blog | Beweglich wie ein Spaghetti – ein ungekochtes wohl bemerkt! 26.04.2012 | luciana b. aus v.

 



Sei locker, hüpfig, fröhlich, mit einem kleinen Tick... mmmm nein, besser doch keinen Tick.... oder nur einen kleinen? Probier mal so, leg dich hin, nein anders, spring über den Stuhl .... oder nein, warte, besser so: leg dich quer über den Stuhl, so dass du auf den Armlehnen liegst... könntest hüpfend auftreten? Jag sie über die Bühne, schrei „Peng“.... Der arme Puck! In dieser Probe hat er wahrscheinlich 5 Kilo abgenommen, so haben wir ihn rum gejagt. Sogar Oberon hatte Mitleid mit dem frechen Kobold. Mit rotem Gesicht und ausser Puste verabschiedete sich Puck von uns. Das Fitness-Abo kann sich unser Puck für diesen Sommer getrost sparen... denn es bleibt nicht bei der einen Szenen, in der er über die Bühne toben wird.

hüpfende Grüsse aus dem Elfenwald, herzlich die Regie


Blog | Der Pariser-Hintern 23.02.2012 | luciana b. aus v.

 


da mein französisch sehr schlecht ist, (lieber herr p. aus b. ich habe nix gelernt anno dazumal. tragisch aber leider wahr. ich fand sie wohl immer zu sexy, um mich konzentrieren zu können :-) ) nenne ich das kind beim deutschen namen. so zusagen. ein pariser-hintern also spielte gestern die hauptrolle an der probe. ist er zu gross? wirke ich nicht fett? kann ich damit rumgetragen werden? aua aua hier stecken noch so viele nadeln drin! Mann, wie ich hier drin schwitze... es war nicht einfach... seufz... vor allem für unsere fleissigen näherinnen. ein herzliches dankeschön an dieser stelle! richtig geprobt wurde aber auch noch, bis ermüdungserscheinungen diesen prozess schliesslich zum erliegen brachten. es ist anstrengend. das muss man schon ehrlich zugeben. auf und nieder. hin und zurück. trag mich, schlag mich, küss mich... dazu ein Fotograf der zwischen den streitetenden hin und her hüpft, verzweifelt versucht, schlägen und tretern zu entgehen... und das alles nach einem 8- oder mehrstündigem arbeitstag. das gemeinsame lachen entschädigt einen jedoch für vieles. und das, was durch das proben entsteht. wir hatten erstmals zuschauer. deren reaktionen ermutigen, weiter dran zu bleiben. und: die lacher kamen an der richtigen stelle!

 

*erleichtertes-schweiss-von-der-stirn-wischen *

 

wir sind also auf dem weg. auch wenn er manchmal steinig ist.

 

mit frühlingshaften grüssen, herzlichst die regie